Designmethoden-Workshop

Designmethoden-Workshop: Wer will was vom Utopiastadt Campus?

Das Projekt “Mirker Campus” steht in den Startlöchern. Auf der Brachfläche hinter dem Mirker Bahnhof soll ein Ort entstehen, dessen Gestaltung sich nach Möglichkeit an den Bedürfnissen einer Vielzahl unterschiedlicher Menschen orientiert. In diesem Sinne erscheint es sinnvoll herauszufinden, welche Akteure existieren und wie deren Aufmerksamkeit auf das Projekt und seine Beteiligungsmöglichkeiten geleitet werden kann. Eine zielgerichtete Ansprache ist gewissermaßen Grundvoraussetzung um überhaupt einen Aushandlungsprozess in Gang zu bringen.
In diesem Workshop sollen die Erstsemester des Masterstudiengangs PID sowohl Akteursgruppen identifizieren, als auch Ideen für deren gezielte und kontextuelle Ansprache entwickeln. In aufeinander aufbauenden Recherche- und Workshop-Formaten werden zunächst Ausgangslage, Probleme und Potenziale des Projekts erfasst und bezüglich spezifischer Akteure ausdifferenziert. Die systematisierten Ergebnisse werden anschließend in Designfragestellungen überführt, die anschließend als Ausgangspunket für die Gestaltung von “forschenden Prototypen” dienen. In diesem Sinne werden hier bewusst keine “Lösungen” gesucht, sondern Gestaltungsansätze, deren Implementierung dazu dient bestimmten Fragestellungen eine erlebbare Form zu geben, und mit Hilfe derer selbige Fragestellung erstmals oder mindestens neuartig mit den Akteuren verhandelt wird. Es gilt das Selbstverständnis, dass Projekte dieser Komplexität darauf angewiesen sind Lösungsansätze in rekursiven Prozessen zu entwickeln, diese zu dokumentieren, evaluieren und zu adaptieren um eine angemessene Bearbeitung zu gewährleisten.
Ein Projekt von Kai Berthold, Hilmar Korth, Arno Stallmann und Maria Musiol

Mein Quartier

Auf abgehängten Schaufenstern leerstehender Ladenlokale bringen Passanten ihre Ideen für Leerstände im Mirker Quartier zu Papier. Die interaktive Installation ermöglicht einen Dialog zwischen Anwohnern, durch den sie zur aktiven Mitgestaltung des Leerstands im Mirker Quartier und der Brachfläche auf dem Utopiastadt Campus anregt.

QuartierPost

Besucher/innen von Utopiastadt können Postkarten gestalten und an das Mirker Quartier verschicken. Diese persönlichen Botschaften sollen die Einwohner/innen freudig überraschen. Vielleicht regt die ein oder andere Karte ja auch zu einem Besuch in Utopiestadt an.

Ein Spaziergang zur Utopiastadt

Wir lassen den Weg zwischen Uni und Utopiastadt für Studierende kürzer erscheinen – ein Leitsystem von Mensch zu Mensch.

Fotos: Maria Musiol