Stadtspektrum – Neue urbane Wahrnehmung

Neue urbane Wahrnehmung

Eine Grundlage für Public Interest Design, als das Gestalten im Öffentlichen Interesse, sind Recherche und die Suche. Eine erfolgreiche Suche braucht Aufmerksamkeit und Sensibilität. Erst das Öffnen nach Außen, erst das Interesse für das Öffentliche und Offenbare, erst die Begegnung ermöglicht Erkenntnis, Eingebung, also Inspiration – ermöglicht kreatives Gestalten und Wirken. 

Wie ist es möglich verschiedenen Vereinen oder anderen kulturell und gesellschaftlich relevanten Institutionen eine Öffentlichkeit zu verschaffen? Wie kann man sie – ihren Inhalten und Ausrichtungen gerecht – im öffentlichen Raum Wuppertals in Erscheinung treten lassen? Das sind die Fragen, mit denen wir uns im Rahmen unseres ersten Semesterprojekts des neuen Masterstudiengangs Public Interest Design gewidmet haben.

In sechs Teams haben wir uns mit dem Medienprojekt Wuppertal, dem Netzwerk Igel e.V. , der Drogenhilfe Gleis 1, der Kneipe „Im Kipchen”, dem Wupperputz, der Angelsport Gemeinschaft Steinbeißer e.V. 1984 und der Wuppertaler Kurrende zusammengetan.

An sechs Stationen im Wuppertaler Stadtraum gibt es einzigartige Installationen, durch die die Teilnehmer aus Vereinen, Vertretern der Wuppertaler Kulturszene, der Stadtverwaltung und der Universität die Tour „STADTSPEKTRUM WUPPERTAL – NEUE URBANE WAHRNEHMUNG“ geführt werden. Durch die Präsentation im öffentlichen Raum werden die Installationen am besagten Tag aber auch zufällige Passanten erreichen, so dass auch sie über unsere Transformationen den urbanen Raum und die eingebundenen Vereine, Orte und Institutionen vielleicht mit anderen Augen wahrnehmen.

Ein Semesterprojekt des ersten Jahrgangs der Public Interest Design-Studierenden

 

Fotos: René Omenzetter