Wohnen in der Politik

Wohnen in der Politik ist eine für drei Wochen konzipierte Ausstellung, Veranstaltungs- und Performancereihe, die im März 2020 im alten Schauspielhaus in Wuppertal stattgefunden hat.

Im Zentrum des Projektes stand Wuppertals Kommunalpolitik. Dafür war im Schauspielhaus eine Wohngemeinschaft als Ausstellung und Ort des Zusammenkommens eingerichtet. Drei Wochen lang wurde die kommunalpolitische Atmosphäre der Stadtbezirke, ihrer Menschen, ihrer politischen Vertreter:innen und ihrer tragenden Zivilgesellschaft erlebbar gemacht. Es wurde mit Politiker:innen diskutiert, es wurden kommunale Strukturen erklärt, es wurde zusammen gefeiert und Tatort geschaut: Es wurde in der Politik gewohnt. Denn Wohnen ist größer als das eigene Wohnzimmer und Politik ist näher als Berlin.

Veranstalter: die börse, soziokulturelles Zentrum
Idee & Konzept: Iris Ebert, Christoph Rodatz, Pierre Smolarski, Dagmar Beilmann
Projektleitung: Dagmar Beilmann
Produktionsleitung: Robert Damaschke

Wohnen in der Politik war nur durch die vielen verschiedenen Beteiligten möglich: An dieser Stelle also ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten. Wir (Christoph Rodatz, Pierre Smolarski und ich, Iris Ebert), die mit der verrückten Idee, hätten alleine keine einzige Wand aufgestellt bekommen, keine einzige Performance auf offener Straße durchgeführt, kein Strom und kein Licht gehabt. Kurzum: Wir hätten Wohnen in der Politik nicht ohne Euch geschafft. Ein besonderer Dank geht auch an Dagmar Beilmann und die börse, die bereit war, den Weg von der verrückten Idee bis zur Umsetzung, mit uns zu gehen. Die mit uns geplant und Ideen konzipiert hat, die uns den Rücken freigehalten und uns wunderbar unterstützt hat.

Fotografien: Laura Schenk