Workshop „Neue Impulse fürs Radfahren“ und Kampagne „Fahrradfreund“

Es ist unbestritten, dass sich die Mobilität insbesondere in Städten einem Wandel unterziehen muss, damit ein lebenswerter Alltag für alle Bürger*innen möglich ist. Neue Mobilitätskonzepte wie Elektroantrieb, autonomes Fahren und Sharing-Lösungen sollen die Umwelt entlasten und die Lebensqualität im urbanen Raum erhöhen. Zweifellos scheint das Fahrrad das optimale Verkehrsmittel für die vom Verkehrschaos geplagten Städte zu sein: es ist umweltschonend, förderlich für die Gesundheit und auf kurzen Strecken unschlagbar. Trotzdem herrschen viele Hemmnisse im Bezug auf die Fahrradmobilität. Wie kann man als Public Interest Designer*in das Bewusstsein für Mobilität im Quartier fördern? Können partizipative Angebote das Thema Mobilität positiv beeinflussen? Ist nachhaltige Mobilität im Quartier und in der Stadt möglich?
Mit dem Workshop „Neue Impulse fürs Radfahren“ wurden die Menschen im Mirker Quartier aktiv nach ihren Interessen, Problemen und Widerständen in Bezug auf ihre Fahrradmobilität gefragt und daraus Handlungsansätze formuliert. Fachliche Unterstützung erhielt der Workshop durch die Kulturwissenschaftlerin und Designerin Laura Popplow, Professorin für Designing Technological Futures an der Köln International School of Design, welche den Teilnehmenden des Workshops als Prozessbegleiterin zur Seite stand.
Aus dem kreativen Ideen-Workshop entstand in der Gruppe die Aufkleber-Kampagne „Fahrradfreund“, welche ein positives Bild der Fahrradmobilität im Quartier und Wuppertal vermitteln und bestimmte Orte als besonders fahrradfreundlich hervorheben soll.

Weitere Infos:
Gefördert wurde das Projekt im Rahmen des Mirker Quartiersfonds.
Der Workshop fand am 13. Juli 2019 in der DiakonieKirche Wuppertal statt.
Ein Projekt von WE ARE KIOSK

Foto: Wolf Sondermann
Foto: WE ARE KIOSK
Foto: Wolf Sondermann